Die tiefenpsychologisch fundierte Gruppentherapie bietet einen geschützten Rahmen, in dem die Mitglieder gemeinsam unter therapeutischer Leitung an ihren persönlichen Themen arbeiten. Dabei geht es nicht darum, sich zu präsentieren oder alles sofort zu teilen – jede*r nimmt im ganz eigenen Tempo teil. In einer kleinen, vertrauten Gruppe haben Sie die Möglichkeit, Gemeinsamkeiten zu entdecken, Unterschiede wertzuschätzen und sich gegenseitig zu stärken.
Ein besonderer Wirkfaktor ist die Begegnung mit anderen: Eigene Denk- und Verhaltensmuster werden im Austausch oft deutlicher erlebbar. Gleichzeitig eröffnet die Gruppe die Möglichkeit, neue Erfahrungen zu machen und alternative Wege im Umgang mit sich selbst und anderen zu entwickeln. Sehr wertvoll in psychotherapeutischen Gruppen ist häufig, dass Interaktionen und Gefühle offener kommuniziert werden können als im Alltag.
Ziele der Gruppentherapie liegen u. a. darin, sich im Kontakt mit Anderen besser verstehen zu können, neue Perspektiven auf eigene Themen und Schwierigkeiten zu gewinnen, Rückmeldung und Unterstützung zu erhalten, zwischenmenschliche Erfahrungen zu reflektieren und zu verändern sowie sich in einem geschützten Rahmen auszuprobieren und zu verändern.
Vor Aufnahme in die Gruppentherapie führen wir wie bei einer Einzeltherapie zunächst ca. 5 Sitzungen (Sprechstunde und Probatorik) durch, um Ihre Passung in die Gruppe zu klären, einander kennen zu lernen und erste Therapieziele festzustecken.
Die Kosten werden in der Regel von den gesetzlichen und privaten Krankenversicherungen sowie von der Beihilfe übernommen. Die Teilnahme ist auch auf Selbstzahlerbasis möglich.